Arbeiterin

Willkommen bei der

Imkerei von Dirk Germ

in Norderstedt

Wie entstehen

unsere Bienen?

Vom Ei zur fertigen Biene.

honigdieb.com den Honigdieb nennt man Imker

Königin kontrolliert die Brutzellen

Honigdieb.com

In die großen Drohnenzellen, mit 6,9 mm Durchmesser, kommt ein unbefruchtetes Ei. In die Arbeiterinnenzellen, die einen Durchmesser von 5,3 mm haben, kommt dann zur Eiablage noch der Samen aus der Samentasche. Das Ei ist befruchtet. Man muss schon genau hinsehen um die Eier/Stifte am Boden der Zelle zu erkennen.

Königin in Eilage

Die Bienen haben die Waben gebaut. Jetzt kommt die Königin (blaue Makierung/Buckfastkönigin aus 2010) und tastet mit Ihren Fühlern die Zelle ab. Sie kontrolliert, ob sie sauber genug ist und misst mit Ihren Beinen die Zelle aus.

 

Nach drei Tagen entwickelt sich das Ei zur Rundmade. Die Bienen pflegen die Brut und sorgen dafür, dass die Maden in Futtersaft schwimmen. Am 8. Tag werden die Zellen von den Bienen verdeckelt.

In der verdeckelten Zelle entwickelt sich die Made zur Vorpuppe, dann zur Puppe bis zum fertigen Insekt (insgesamt 6 Häutungen/Metamorphose).

Die Arbeiterinnen schlüpfen nach 21 Tagen und die Drohnen nach 24 Tagen.

Drohnenrahmen

Im unteren Bild schlüpfen gerade die Drohnen.

Das Bienenvolk leistet sich die "faulen" Drohnen (sie müssen von den Bienen gefüttert werden) nur im Sommer zu Fortsplanzung. 10-14 Tage nach dem schlüpfen werden die Drohnen geschlechtsreif und kommen ihrer einzigen Aufgabe nach. Drohnen aus vielen Völkern der Umgebung, treffen sich auf einem Drohnensammelplatz. Irgendwo in der Luft, treffen sie vielleicht auf eine unbefruchtete Königin und können ihren Samen weitergeben. Die Drohnen haben zwar eine Lebenserwartung von 4-5 Wochen, aber ist die Fortpflanzungssaison zu Ende, werden die Drohnen, von den Arbeiterinnen vor die Tür gesetzt. Das Volk kann sich keine unnötigen Mitesser (im Sommer bis zu 2000) leisten. Die Drohnen verhungern oder erfrieren innerhalb kurzer Zeit. (Drohnenschlag)

Die Bienen haben im Sommer nur eine Lebenserwartung von 4-6 Wochen. In den ersten Wochen ihres kurzen Lebens übernehmen die Bienen nur Stockaufgaben. Sie pflegen die Brut, reinigen und bewachen den Stock, produzieren und verarbeiten den Wachs oder verarbeiten den Nektar in Honig. Anschließend werden sie zu Flugbienen und sammeln Nahrung und Wasser für das Volk. Hat sich die Biene, so zu sagen, tod gearbeitet, verlässt sie den Stock und stirbt. Im Sommer leben in einem Volk 30.000 bis 60.000 Bienen.

Wie entsteht die Königin?

Jetzt wird es unheimlich!

Wenn die Königin unerwartet stirbt, können die Bienen aus einer normalen Arbeiterinnenmade noch eine Königin ziehen. Alle Bienen erhalten in den ersten drei Tagen den gleichen Futtersaft. Danach wird das Futter umgestellt. Erhält die Made weiter das "Gellee Royale", das Königinnenfutter, entwickel sie sich innerhalb von 16 Tagen zur Königin.

Die Königin, die neue Herrscherin, kann nun ihr neues Volk übernehmen.

 

Begattungskästchen für eine Belegstelle

Nachschaffungs-zelle

Das wird mal ne Königin

Ist das Wetter gut, (mehr als 20°C) fliegt sie bis zu 4-mal aus um sich zu paaren. Sie fliegt bis zu 17 km, um sich auf einen Drohnensammelplatz den Samen zu besorgen, den sie für die nächsten 4-5 Jahre ihres Lebens braucht. Anschließend verlässt sie normalerweise den Stock nicht mehr. Sie kommt dann nur noch ihrer Hauptaufgabe nach, das Legen von bis zu 2.000 Eiern täglich.

Damit wir unsere Königin eindeutig zu ordnen können, oder sie bei der Durchsicht nicht ausversehen quetschen oder verlieren, makieren wir sie mit einem Zeichenstift (ungiftig !) oder mit einem Opalith-Zeichenplättchen (gelb 2012; Nr.: 96).

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